Archiv der Kategorie 'Termine'

Neue Veranstaltungsreihe: Kritischer Konsum

Achtung:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neofaschistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sowie Personen, die für Ermittlungsbehörden tätig sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Bremen: Naziaufmarsch und Gegenaktionen vorverlegt

30.April statt 1.Mai: Mit einem Schachzug möchte die Bremer NPD ihre Chancen verbessern, ihren geplanten Wahlkampf-Aufmarsch doch noch in zentraler Lage durchführen zu können.

Erinnern wir uns zurück: Bereits im November 2010 hatte die NPD-Bremen angekündigt, im Kontext des Wahlkampfs für die Bürgerschaftswahl den zentralen neonazistischen 1.Mai-Aufmarsch in Bremen durchführen zu wollen. Von 1000 Teilnehmer_innen war die Rede und von einem „Sozialkongress“, der mit namhaften Redner_innen auf der Bürgerweide hinter dem Bremer Hauptbahnhof stattfinden sollte. Danach sollte ein Aufmarsch durch Bremens Innenstadt erfolgen.

Übrig blieb von diesen Ankündigungen nicht viel. In der Zwischenzeit hatten verschiedene Verbände und Initiativen, unter anderem der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), sämtliche attraktive Demonstrationsrouten in der Bremer Innenstadt als Erstanmeldende mit eigenen Kundgebungen blockiert.
Außerdem sorgten szeneinterne Streiterein sowie diverse konkurrierende neofaschistische 1.Mai Veranstaltungen für eine gedämpfte Erwartungshaltung bei den Neonazis. So war schlussendlich nur noch von ca. 250 Neonazis die Rede und als mögliche Aufmarschorte blieben nur noch unattraktive Randbezirke Bremens.

Um dieser Situation zu entgehen, folgte nun also die Verlegung der Veranstaltung auf den 30.April. Die Führungskader der NPD versprechen sich nun eine attraktivere Route sowie eine höhere Teilnehmer_innenzahl.

Faktisch bedeutet der Rückzug der NPD vom geplanten Datum eine empfindliche Niederlage. Der 1.Mai stellt für die Neonazis als „Kampftag der nationalen Arbeit“ einen Termin mit hoher Symbolkraft dar. Sich von diesem Termin schon im Vorfeld zurückzuziehen, dürfte nicht bei allen Neofaschist_innen auf Gegenliebe stoßen.

Indes hat das breite antifaschistische Bündnis „Keinen Meter“ bereits angekündigt, sich den Nazis, egal wann, egal wo, konsequent entgegen zu stellen und ihnen keinen Meter zu überlassen.

Haltet euch auf dem Laufenden
end of road – Infoportal für Bremen
„Keinen Meter“-Bündnis

Alle nach Bremen, den Nazis keinen Meter – egal wann, egal wo!

Infoveranstaltung in Vechta:
Heute, 18.April 2011, 19.00 Uhr, Universität Vechta, Raum R002


Update:
Die NPD trifft sich nun am Samstag, 30.April um 10.00 Uhr am Bahnhof Bremen-Neustadt. Um 11.00 Uhr wollen sie ihren Aufmarsch durch diesen Stadtteil beginnen.
Das antifaschistische Bündnis „Keinen Meter“ ruft zur Gegendemo auf. Beginn ist um 09.00 Uhr an der Friedrich-Ebert-Straße, Ecke Neuenlander Straße.

Infoveranstaltung für den 1. Mai

Am nächsten Montag, 18. April, findet ab 19 Uhr eine Infoveranstaltung der „Keinen Meter!“-Kampagne anlässlich der Neonaziaktivitäten zum 1. Mai in Bremen statt.


Achtung:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neofaschistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sowie Personen, die für Ermittlungsbehörden tätig sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

weitere Infos auch [hier]

Ziel des Bremer Bündnis „Keinen Meter“ ist nicht nur die Verhinderung der geplanten Nazi-Veranstaltungen am 1. Mai, sondern auch, möglichst keine Wahlkampf-Aktion der Nazis ungestört vonstattengehen zu lassen. Die letzten Versuche der NPD in Bremen aufzulaufen, namentlich 1999 und 2006, scheiterten weitgehend am starken Gegenwind. Damals hatten die antifaschistischen Bündnisse „No Nazis“ bzw. „Keinen Meter“ zu Demonstrationen aufgerufen, an denen sich viele Bremer_innen beteiligten. 1999 wurde der NPD-Aufmarsch daraufhin abgesagt. 2006 durchbrachen mehrere tausend Menschen eine Polizeikette, die die NPDler schützen sollte, und stoppten so deren Aufmarsch.

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Keinen Meter! Gegen soziale Ausgrenzung und rassistische Hetze!

Am 1. Mai will die faschistische NPD in Bremen aufmarschieren, gleichzeitig plant sie am 22.5. den Einzug in die bremische Bürgerschaft. Das antifaschistische Bündnis „Keinen Meter!“ hat sich gegründet um dieses „Bremen-Offensive“ zu einem Desaster werden zu lassen. Wir wünschen uns ein vielfältiges Aufbäumen nicht nur gegen den Wahlkampf der NPD, sondern auch gegen andere Ausdrucksformen von Rassismus, Antisemitismus und sozialer Ausgrenzung.

weitere Infos [hier]

Fundamentalistische Christ_innen abschirmen!

Für den selbst­be­stimm­ten Um­gang mit dem ei­ge­nen Kör­per –
Für das Recht auf Schwan­ger­schafts­ab­bruch!

Zum wie­der­hol­ten Mal wol­len am 12. März 2011 christ­lich-​fun­da­men­ta­lis­ti­sche Ab­trei­bungs­geg­ner_in­nen ab 14.​30 Uhr unter dem Motto „1000Kreu­ze für das Leben“ durch Müns­ters In­nen­stadt zie­hen. Sie selbst geben als ihr Haupt­an­lie­gen an, ein „Zei­chen zum Ge­den­ken der 1000 Kin­der, die an einem ge­wöhn­li­chen Werk­tag in Deutsch­land ge­tö­tet wer­den,“ set­zen zu wol­len (üb­ri­gens eine Zahl, die laut des sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes weit über­trie­ben ist). Be­reits in den letz­ten 2 Jah­ren or­ga­ni­sier­te sich viel­fäl­ti­ger Pro­test gegen diese Pro­zes­si­on und auch in die­sem Jahr soll jene aus den fol­gen­den Grün­den re­ak­tio­nä­re Po­si­ti­on nicht un­wi­der­spro­chen blei­ben. [mehr]

Nie wieder Lager! Blankenburg muss geschlossen werden!

Antirassistische Demo für die Schließung des Lagers Blankenburg.
Nähere Informationen zu den Hintergründen gibt es [hier].
[Hier] geht es zur Online-Petition für die Schließung des Lagers, die am 28.Februar dem Oldenburger Stadtrat vorgelegt werden soll.

19.März: Antifaschistische Demonstration in Tostedt


Antifaschistische Demonstration
Samstag, 19. März 2011
13 Uhr
Tostedt – Bahnhof

Die Demo findet im Rahmen der Kampagne „Landfriedensbruch. Tostedt hat kein Problem mit Nazis. Wir schon.“ statt. Mehr dazu auf der Homepage der Kampagne und auf dem Tostedter Infoblog Krautdetection

Hier gibt es Informationen über die Zustände in Tostedt.

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13. & 19. Februar: Nazis in Dresden stoppen

NAZIS BLOCKIEREN – EXTREMISMUSQUATSCH UND OPFERMYTHEN BEKÄMPFEN

* 13.Februar: Dem Fackelmarsch in Dresden entgegentreten!
* 19. Februar: Massenblockaden gegen das Großevent der Nazis

Am 13. Februar 2010 haben wir in Dresden mit entschlossenen Blockadeaktionen den größten und wichtigsten Naziaufmarsch Europas in Dresden verhindert. Wir haben den Rahmen des symbolischen Protests verlassen und mit der Aktionsform Massenblockade den kollektiven Ungehorsam auch nach Dresden getragen. Mit Tausenden von Menschen, haben wir den Ort der Auftaktkundgebung der Nazis umzingelt und konnten so den Naziaufmarsch verhindern. Die Nazis mussten völlig frustriert die Heimreise antreten.

Auch im kommenden Februar werden wir den geplanten Naziaufmarsch in Dresden verhindern. Dazu werden wir wieder mit Tausenden von Menschen Massenblockaden errichten und mit allen solidarisch sein, die unser Ziel der Verhinderung des Aufmarsches teilen.

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kein Raum für Hetze in Oldenburg

Auf Einladung der „NordWestZeitung“ findet am 5.Januar ab 20.00 Uhr im Oldenburger Kulturzentrum „PFL“ eine Veranstaltung mit dem sozialrassistischen Hetzer Thilo Sarrazin statt. Dagegen formiert sich vielfältiger Protest:

Oldenburger Aufruf anlässlich des Besuchs von Thilo Sarrazin

Oldenburg ist keine Bühne für Islamfeindlichkeit, Rassismus und Hetze gegen Menschen ohne ausreichendes Einkommen.

Wir wollen, dass Oldenburg eine Stadt ist, in der Ausgrenzung und Hetze keinen Raum haben. In Oldenburg sollen Menschen nicht nach ihrer Verwertbarkeit oder ihrer Herkunft be- und verurteilt werden. Sarrazin wendet sich gegen die Armen und Ausgeschlossenen und nicht gegen Armut und Ausschluss. Wir werden nicht mitmachen, wenn versucht wird, die Armen und Unsichtbaren aus der Gesellschaft auszuschließen. Wir werden auch nicht mitmachen wenn Arme und Ausgeschlossene gegeneinander ausgespielt werden sollen. Am 5. Januar stellen wir uns gemeinsam der Hetze entgegen.

Statt Hetze gegen Arme und Muslime wollen wir gemeinsam eine Diskussion über Perspektiven einer solidarischen Gesellschaft beginnen!

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PLAK&PLAY 3: Recht auf Stadt für alle

Am kommenden Donnerstag, 25.November, findet ab 20.00 Uhr in der Cafete der Uni Vechta (Driverstraße 22) der dritte Teil der „PLAK&PLAY“-Veranstaltungsreihe statt. Diesmal dreht sich alles um das Thema „Gentrifizierung“, also um die Umstrukturierung von Städten oder Stadtteilen. Diese Prozesse sorgen für massive soziale Ausgrenzung und Vetreibung alternativer und finanziell nicht so gut gestellter Bevölkerungsschichten.

An diesem Abend wird es die Doku „Empire St.Pauli“ zu sehen geben. Im Anschluss folgt ein kurzer Vortrag zum Thema.

Achtung:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neofaschistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sowie Personen, die für Ermittlungsbehörden tätig sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.