Archiv der Kategorie 'Lokales'

Neue Veranstaltungsreihe: Kritischer Konsum

Achtung:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neofaschistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sowie Personen, die für Ermittlungsbehörden tätig sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Infoveranstaltung für den 1. Mai

Am nächsten Montag, 18. April, findet ab 19 Uhr eine Infoveranstaltung der „Keinen Meter!“-Kampagne anlässlich der Neonaziaktivitäten zum 1. Mai in Bremen statt.


Achtung:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neofaschistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sowie Personen, die für Ermittlungsbehörden tätig sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

weitere Infos auch [hier]

Ziel des Bremer Bündnis „Keinen Meter“ ist nicht nur die Verhinderung der geplanten Nazi-Veranstaltungen am 1. Mai, sondern auch, möglichst keine Wahlkampf-Aktion der Nazis ungestört vonstattengehen zu lassen. Die letzten Versuche der NPD in Bremen aufzulaufen, namentlich 1999 und 2006, scheiterten weitgehend am starken Gegenwind. Damals hatten die antifaschistischen Bündnisse „No Nazis“ bzw. „Keinen Meter“ zu Demonstrationen aufgerufen, an denen sich viele Bremer_innen beteiligten. 1999 wurde der NPD-Aufmarsch daraufhin abgesagt. 2006 durchbrachen mehrere tausend Menschen eine Polizeikette, die die NPDler schützen sollte, und stoppten so deren Aufmarsch.

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Razzia gegen „Junge Nationaldemokraten“

Am heutigen Dienstag kam es in den Morgenstunden zu polizeilichen Hausdurchsuchungen bei Mitgliedern der „Jungen Nationaldemokraten“ (JN) in Oranienburg, Ludwigshafen, Bad Dürkheim, Heidelberg und Osnabrück. Ziel der Ermittlungen bei der NPD-Jugend waren Nachweise über die Fortführung der Aktivitäten der im März 2009 verbotenen „Heimattreuen Deutschen Jugend“ (HDJ) sowie im Konkreten die Erlangung von Hinweisen und die Verhinderung eines geplanten „Jahreswechsellagers“.
Seit dem Verbot der HDJ hat sich eine Vielzahl ihrer Mitglieder in der JN-Interessensgemeinschaft „Fahrt und Lager“ organisiert und die kinder- und jugendgefährdenden neonazistischen Aktivitäten in der Parteijugend fortgeführt. Die Ziele der IG „Fahrt und Lager“ sind laut Selbstdarstellung das Lernen von „Ordnung und Disziplin, das Kennenlernen der eigenen Grenzen sowie das Überwinden der eigenen Trägheit“. Übersetzt bedeutet dies militärischen Drill, Führerprinzip, Zwang.

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PLAK&PLAY 4: Bleibe- und Asylrecht

Abschiebung nach 15 Jahren Deutschland, das bedeutet: Nächtliches Klingeln, Polizei in der Wohnung, eine Tasche pro Person und eine halbe Stunde Zeit zum Packen. Das war’s dann.

Ausländerbehörde. Wer hier reingeht, um seine Duldung zu verlängern, weiß nicht, ob er_sie wieder frei hinausgehen kann. Hier wird entschieden über Bleiben oder im schlimmsten Fall die „sofort vollziehbare“ Abschiebung.

Am kommenden Donnerstag, 9.Dezember, findet um 20.00 Uhr in der Cafete der Uni Vechta (Driverstraße 22) der zunächst letzte Themenabend der Inforeihe „PLAK&PLAY“ statt. Thematisch geht es diesmal um die restriktive europäische Flüchtlingspolitik. Im Rahmen dessen wird die preisgekrönte Dokumentation „Abschiebung im Morgengrauen“ gezeigt. Wie gewohnt wird es auch diesmal wieder einen kurzen inhaltlichen Vortrag sowie Möglichkeiten zum Austausch und zur Diskussion geben.

Der Regisseur von „Abschiebung im Morgengrauen“, Michael Richter, sagt: „Wenn ich zuvor Ergebnisse von Recherchen zu Abschiebung erzählt habe, dann hat mir die kein Mensch geglaubt. Doch der Film zeigt: So was passiert hier in Deutschland.“

Achtung:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neofaschistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sowie Personen, die für Ermittlungsbehörden tätig sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Streik bei Atlas beendet

Das Oldenburger Infoportal „regentied“ berichtet über aktuelle Entwicklungen des mittlerweile beendeten Streiks bei Atlas in Ganderkesee, Delmenhorst und Vechta:

Nach mehr als fünf Wo­chen ist der Streik der 650 Ar­bei­te­rIn­nen in den Wer­ken der »Atlas Ma­schi­nen­bau GmbH« in Del­men­horst, Gan­der­k­e­see und Ve­ch­ta nach einer Ur­ab­stim­mung am Mon­tag be­en­det wor­den. Mit einem durch­aus frag­wür­di­gen Er­geb­nis.

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PLAK&PLAY 3: Recht auf Stadt für alle

Am kommenden Donnerstag, 25.November, findet ab 20.00 Uhr in der Cafete der Uni Vechta (Driverstraße 22) der dritte Teil der „PLAK&PLAY“-Veranstaltungsreihe statt. Diesmal dreht sich alles um das Thema „Gentrifizierung“, also um die Umstrukturierung von Städten oder Stadtteilen. Diese Prozesse sorgen für massive soziale Ausgrenzung und Vetreibung alternativer und finanziell nicht so gut gestellter Bevölkerungsschichten.

An diesem Abend wird es die Doku „Empire St.Pauli“ zu sehen geben. Im Anschluss folgt ein kurzer Vortrag zum Thema.

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Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neofaschistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sowie Personen, die für Ermittlungsbehörden tätig sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Neues vom Streik bei Atlas

Wir dokumentieren an dieser Stelle einen Artikel des Bremer Infoportals „end of road“:

Un­ter­stüt­zung des Streiks bei Atlas Ma­schi­nen­bau in Gan­der­k­e­see, Del­men­horst und Ve­ch­ta

Nach­dem die Be­leg­schaft von Atlas Ma­schi­nen­bau das Werk in Gan­der­k­e­see seit drei Wo­chen be­streikt hat, kam es nun zu einem ers­ten Ver­gleich vor Ge­richt. Das Un­ter­neh­men nimmt die Kün­di­gun­gen gegen ein­zel­ne Kol­le­g_In­nen zu­rück und be­ginnt mit der IG Me­tall zu ver­han­deln, dafür müs­sen die strei­ken­den Ar­bei­ter_In­nen seit ges­tern ein Tor des
Fa­brik­ge­län­des offen las­sen. Heute wur­den dar­auf­hin viele der fer­ti­gen Ma­schi­nen vom Ge­län­de weg und
neues Ma­te­ri­al hin­auf trans­por­tiert. Drin­nen ma­chen ein­ge­stell­te Lei­h­ar­bei­ter_In­nen und Streik­bre­cher_In­nen einen Teil der Ar­beit der Strei­ken­den wei­ter.
Den Ar­bei­ter_In­nen wurde ge­richt­lich zu­ge­sagt, dass sie mit jd., der oder die das Fir­men­ge­län­de be­fah­ren möch­te, 15 min reden dür­fen. Bei vie­len Fahr­zeu­gen kann das ef­fek­tiv den Ver­kehr in und aus dem Ge­län­de stö­ren.
Wenn ihr also ein Auto habt und Zeit & Lust, wür­den sich die Kol­le­g_In­nen von Atlas freu­en, wenn ihr vor­bei kommt und euch bei Tor 1 in die Au­to­schlan­ge ein­reiht und 15 min in­fo­mie­ren lasst. Auch die Kol­le­g_In­nen in Del­men­horst und Ve­ch­ta kön­nen Un­ter­stüt­zung ge­brau­chen.

PLAK&PLAY 2: Themenabend Antisemitismus

Am Donnerstag, 11.November, findet der zweite Teil der Veranstaltungsreihe „PLAK&PLAY“ statt, diesmal mit dem Themenschwerpunkt „Antisemitismus“. Ab 20.00 Uhr wird der Film „ein ganz gewöhnlicher Jude“ (mit Ben Becker) gezeigt, ehe es anschließend eine kurze inhaltliche Info über Formen des heutigen Antisemitismus gibt. Danach soll noch Raum sein für Diskussionen.
Der Themenabend findet in der Cafete der Universität Vechta, Driverstraße 22, statt.

Achtung:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neofaschistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sowie Personen, die für Ermittlungsbehörden tätig sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

JN trifft sich in Sulingen (Kreis Diepholz)

Am letzten Samstag, 6.November, kam es im „Hotel Seehof“ in Sulingen-Maasen, zu einem Treffen von rund 50 Neonazis. Julian Monaco aus Delmenhorst, der Vorsitzende der niedersächsischen „jungen Nationaldemokraten“ (JN, Jugendorganisation der NPD) rief zu dem Treffen auf, bei dem mit der verurteilten Holocaustleugnerin Ursula Haverbeck (82) aus Vlotho eine „altgediente Streiterin unserer heiligen Sache“, wie Monaco es im Einladungsschreiben formulierte, auftrat.


der niedersächsische JN-Vorsitzende Julian Monaco
Bild: recherche-nord

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Gedenken an die Novemberprogrome

„Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist – Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt?“
- Bertolt Brecht, 1938

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 fanden in ganz Deutschland von der Regierung organisierte Pogrome gegen die jüdische Bevölkerung statt. Jüdische Wohnungen und Geschäfte wurden zerstört, Synagogen in Brand gesetzt. Im Verlauf der Pogrome wurden viele tausend Menschen verhaftet, viele von ihnen wurden später in Konzentrationslager verschleppt und kamen dort ums Leben.
Aufgrund der vielen zerstörten Fensterscheiben ging diese Nacht als „Reichskristallnacht“ in die Geschichte ein.
Die Pogrome waren Auftakt der öffentlichen jüdischen Verfolgung, die nach 1942 in der industriellen Massenvernichtung der Juden (der Shoah) endete. Schon vor dem 9. November gab es antisemitische Verfolgungen, die aber meist fern der Öffentlichkeit stattfanden.

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