Abschiebung nach 15 Jahren Deutschland, das bedeutet: Nächtliches Klingeln, Polizei in der Wohnung, eine Tasche pro Person und eine halbe Stunde Zeit zum Packen. Das war’s dann.
Ausländerbehörde. Wer hier reingeht, um seine Duldung zu verlängern, weiß nicht, ob er_sie wieder frei hinausgehen kann. Hier wird entschieden über Bleiben oder im schlimmsten Fall die „sofort vollziehbare“ Abschiebung.
Am kommenden Donnerstag, 9.Dezember, findet um 20.00 Uhr in der Cafete der Uni Vechta (Driverstraße 22) der zunächst letzte Themenabend der Inforeihe „PLAK&PLAY“ statt. Thematisch geht es diesmal um die restriktive europäische Flüchtlingspolitik. Im Rahmen dessen wird die preisgekrönte Dokumentation „Abschiebung im Morgengrauen“ gezeigt. Wie gewohnt wird es auch diesmal wieder einen kurzen inhaltlichen Vortrag sowie Möglichkeiten zum Austausch und zur Diskussion geben.
Der Regisseur von „Abschiebung im Morgengrauen“, Michael Richter, sagt: „Wenn ich zuvor Ergebnisse von Recherchen zu Abschiebung erzählt habe, dann hat mir die kein Mensch geglaubt. Doch der Film zeigt: So was passiert hier in Deutschland.“
Achtung:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neofaschistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sowie Personen, die für Ermittlungsbehörden tätig sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.