Antirassistische Demo für die Schließung des Lagers Blankenburg.
Nähere Informationen zu den Hintergründen gibt es [hier].
[Hier] geht es zur Online-Petition für die Schließung des Lagers, die am 28.Februar dem Oldenburger Stadtrat vorgelegt werden soll.

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Auf Einladung der „NordWestZeitung“ findet am 5.Januar ab 20.00 Uhr im Oldenburger Kulturzentrum „PFL“ eine Veranstaltung mit dem sozialrassistischen Hetzer Thilo Sarrazin statt. Dagegen formiert sich vielfältiger Protest:
Oldenburger Aufruf anlässlich des Besuchs von Thilo Sarrazin
Oldenburg ist keine Bühne für Islamfeindlichkeit, Rassismus und Hetze gegen Menschen ohne ausreichendes Einkommen.
Wir wollen, dass Oldenburg eine Stadt ist, in der Ausgrenzung und Hetze keinen Raum haben. In Oldenburg sollen Menschen nicht nach ihrer Verwertbarkeit oder ihrer Herkunft be- und verurteilt werden. Sarrazin wendet sich gegen die Armen und Ausgeschlossenen und nicht gegen Armut und Ausschluss. Wir werden nicht mitmachen, wenn versucht wird, die Armen und Unsichtbaren aus der Gesellschaft auszuschließen. Wir werden auch nicht mitmachen wenn Arme und Ausgeschlossene gegeneinander ausgespielt werden sollen. Am 5. Januar stellen wir uns gemeinsam der Hetze entgegen.
Statt Hetze gegen Arme und Muslime wollen wir gemeinsam eine Diskussion über Perspektiven einer solidarischen Gesellschaft beginnen!
Abschiebung nach 15 Jahren Deutschland, das bedeutet: Nächtliches Klingeln, Polizei in der Wohnung, eine Tasche pro Person und eine halbe Stunde Zeit zum Packen. Das war’s dann.
Ausländerbehörde. Wer hier reingeht, um seine Duldung zu verlängern, weiß nicht, ob er_sie wieder frei hinausgehen kann. Hier wird entschieden über Bleiben oder im schlimmsten Fall die „sofort vollziehbare“ Abschiebung.
Am kommenden Donnerstag, 9.Dezember, findet um 20.00 Uhr in der Cafete der Uni Vechta (Driverstraße 22) der zunächst letzte Themenabend der Inforeihe „PLAK&PLAY“ statt. Thematisch geht es diesmal um die restriktive europäische Flüchtlingspolitik. Im Rahmen dessen wird die preisgekrönte Dokumentation „Abschiebung im Morgengrauen“ gezeigt. Wie gewohnt wird es auch diesmal wieder einen kurzen inhaltlichen Vortrag sowie Möglichkeiten zum Austausch und zur Diskussion geben.
Der Regisseur von „Abschiebung im Morgengrauen“, Michael Richter, sagt: „Wenn ich zuvor Ergebnisse von Recherchen zu Abschiebung erzählt habe, dann hat mir die kein Mensch geglaubt. Doch der Film zeigt: So was passiert hier in Deutschland.“
Achtung:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neofaschistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sowie Personen, die für Ermittlungsbehörden tätig sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Mit PLAK&PLAY starten wir am Donnerstag, 28.10.2010, eine neue Veranstaltungsreihe.
Zu ausgewählten Themen bieten wir bis zum Ende des Jahres alle zwei Wochen einen Einstieg durch inhaltlichen Input, Filme oder Dokumentationen und der anschließenden Möglichkeit zur Diskussion.
Los geht´s immer um 20 Uhr in der Caféte der Universität Vechta, R-Gebäude, Driverstr.22. Der Eintritt ist frei!
Achtung:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die neonazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der neofaschistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, oder Personen, die für Ermittlungsbehörden tätig sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Heute hat die Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin eine neue Studie in Berlin mit dem Titel „Die Mitte in der Krise – rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2010″ vorgestellt, die deutlich macht, dass Rassismus, Nationalismus, Antisemitismus und autoritäres Denken keine Randphänomene sind, sondern sich durch alle Bevölkerungsschichten, Generationen und Regionen ziehen. Die Studie ist repräsentativ, also auf die Gesamtgesellschaft anwendbar.